Suchtpräventionsprojekte am Arbeitsplatz

Ein Angebot für Unternehmen

Der Bereich Sucht am Arbeitsplatz der Akademie des Anton Proksch Instituts umfasst die Suchtpräventionsprojekte:

Alkohol am Arbeitsplatz und Nikotin am Arbeitsplatz.

Beginnend bei Beratung hinsichtlich des Umgangs mit Alkohol und Nikotin im Unternehmen bis zur Entwicklung umfassender Präventionsmaßnahmen werden für Betriebe maßgeschneiderte Lösungen angeboten.

Das Spektrum reicht hier von Coaching für Führungskräfte, Schulungen und fachlicher Begleitung von betriebsinternen Projekten bis zur Vermittlung von Therapieplätzen im Anton Proksch Institut für betroffene MitarbeiterInnen.

Detailinfos zur Ausgangslage:
5 bis 10 % aller Beschäftigten in österreichischen Unternehmen haben einen problematischen Umgang mit Alkohol oder sind sogar schon davon abhängig.

Für ein Unternehmen bedeutet das nicht nur arbeiternehmerbezogene Kosten, wie zunehmende Krankenstandstage, sich häufende Fehlproduktionen und Ausfallzeiten oder auch Kosten durch eine erhöhte Fluktuation, sondern vor allem den drohenden Verlust von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die man als einstmals wertvolle Arbeitskräfte unter ganz anderen Rahmenbedingungen kennengelernt hat und eigentlich auch nicht verlieren möchte.

Die Betroffenen selbst leiden unter Schuld- und Schamgefühlen und bagatellisieren oft ihr Fehlverhalten nach außen, Kollegen, Kolleginnen und Führungskräfte sind ebenso massiv belastet und auch überfordert im Umgang mit der Situation.

Wenn „Sucht am Arbeitsplatz“ von einem Unternehmen zum Thema gemacht wird, dann braucht es immer – je nach Unternehmen – eine maßgeschneiderte Lösung, hierbei nützt kein „one-size-fits-all“-Ansatz. Bewährte und erfolgreiche Strategien sind dabei:
  • Beratung und Sensibilisierung eines Unternehmens hinsichtlich des Umgangs mit Alkohol im Betrieb
  • Entwicklung spezieller Präventionsmaßnahmen
  • Entwicklung und Implementierung von Employee Assistance Programmen (Stufenpläne)
  • Schulung der Führungskräfte hinsichtlich Früherkennung und Gesprächsführung
  • Vermittlung von Strategien zur verbesserten Wahrnehmung ihrer Führungsverantwortung
All diese Maßnahmen zielen darauf ab gefährdeten oder bereits erkrankten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die adäquate therapeutische Hilfestellung zukommen zu lassen, die es ihnen ermöglicht, als gesunde Arbeitskräfte wieder in den Betrieb zurückzukehren.