Der Mensch im Mittelpunkt

Individuelle Therapieangebote

Am Beginn eines stationären Aufenthaltes auf einer der drei Stationen des Anton Proksch Instituts stehen folgende Punkte im Vordergrund:
  • die körperliche Stabilisierung
  • die Diagnose und Behandlung möglicher Begleit- und Folgeerkrankungen
  • und auch die Behandlung eventuell auftretender Entzugserscheinungen
im Laufe der weiteren Therapie bieten Einzelgespräche und Gruppentherapien genügend Raum, um krankheitsauslösende und krankheitserhaltende Faktoren zu ergründen und zu behandeln.

Wir berücksichtigen immer alle Aspekte eines Menschen. Körperliche, psychische und soziale Komponenten werden in die umfassende Diagnostik und Therapie einbezogen. In der Fachsprache heißt das „biopsychoziales Krankheitsverständnis“ und dem sind wir verpflichtet.

Unser multiprofessionelles Team aus ÄrztInnen, diplomierten Pflegekräften, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen und Verwaltungsangestellten arbeitet gemeinsam für Sie. Damit Sie Ihren Blick direkt auf ein möglichst autonomes und freudvolles Leben richten können und neue Ansätze und Alternativen für Ihre Zukunft finden. Dabei hilft auch das im Anton Proksch Institut unter Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek entwickelte "Orpheusprogramm".

Aber auch für die Abklärung und Lösung akuter sozialer, finanzieller und rechtlicher Konflikte bekommen sie bei uns Unterstützung und Hilfe.

Im Anton Proksch Institut wird Alkoholsucht, Spielsucht und Medikamentensucht in ambulanter oder stationärer Behandlung, aber auch Drogensucht (Abhängigkeit von illegalen Substanzen), Nikotinsucht, Kaufsucht und Internetsucht behandelt.
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Die optimale Aufenthalts- und Behandlungsdauer ist individuell verschieden, bei Alkohol-, Medikamenten-, und Spielsucht bewegt sie sich zwischen sechs und acht Wochen.

Bei der Drogentherapie (Behandlung der Abhängigkeit von illegalen Substanzen) gibt es nach der mehrere Wochen dauernden Entzugs-, oder Teilentzugsbehandlung  verschieden lange Therapieaufenthalte von drei, sechs oder zwölf Monaten oder eine stabilisierende einmonatige Kurzzeitbehandlung.
Die Behandlungsdauer wird immer je nach Bedarf individuell festgelegt.

Wenden Sie sich wie bei jeder anderen Erkrankung an einen Arzt/eine Ärztin Ihres Vertrauens. Darüber hinaus stehen Ihnen auch unsere  Ambulatorien und Beratungsstellen in Wien und Niederösterreich zur Verfügung.